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Neue Welten – Star Trek als humanistische Utopie?

Am 8. September 1966 schrieb die NBC Fernsehgeschichte: An diesem Tag strahlte der us-amerikanische Fernsehsender die erste Folge einer neuen Science-Fiction-Serie aus, mit einer Geschichte über eine außerirdische Lebensform, die Salz zum Überleben braucht und aus Verzweiflung mehrere Mannschaftsmitglieder des Raumschiffes Enterprise ermordet. So recht ahnte bei NBC wohl niemand, dass in diesen 50 Minuten der Grundstein für ein ungeheuer erfolgreiches Science-Fiction-Franchise gelegt wurde: Star Trek.

Tatsächlich setzte NBC die Serie um das Raumschiff Enterprise und seine Crew um James T. Kirk, Spock, Ltd. Sulu und Cpt. Uhura nach nur drei Staffeln wegen vermeintlicher Erfolglosigkeit wieder ab. Erst in den Folgejahren wurde die Serie Kult und diente als Vorlage für mehrere Kinofilme und Nachfolgeserien. Einzelne Figuren wie Spock oder Jean-Luc Picard sind Ikonen der Populärkultur.

leonard-nimoy-393861_1280Allein der 50. Geburtstag von Star Trek wäre schon Grund genug, der Serie eine wissenschaftliche Tagung zu widmen. Noch dazu kommt: Ihrem Erfinder Gene Roddenberry wird nachgesagt, „seine“ Serie nach seinen eigenen humanistischen Überzeugungen geformt, im Star Trek-Universum mithin eine humanistische Utopie verwirklicht zu haben. Aber stimmt das? Ist die Zukunftsvision von Star Trek eine, in der alle humanistischen Ideale erfüllt sind? Eine Welt, in der friedliche Kooperation und die freie Entfaltung aller Individuen die (oft genug auch mörderische) Konkurrenz hinter sich gelassen haben?

Dem wollen wir als HumanistInnen nachgehen, und zwar auf der Tagung Neue Welten – Star Trek als humanistische Utopie?
Stattfinden wird die Tagung vom 15. bis zum 17. April 2016 im Nürnberger Nicolaus-Copernicus-Planetarium. Informieren Sie sich schon jetzt über das Programm und melden Sie sich an – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!